reviewkings

Tests · Hardware

Test: Valkyrie Syn360 Wasserkühlung

Maurice De Pauw · 24. Juni 2024

Test: Valkyrie Syn360 Wasserkühlung

Valkyrie Syn360 Wasserkühlung

Valkyrie Syn360 Wasserkühlung: Vielleicht sagt dir die Marke noch nicht viel. Oder du kennst sie bereits, weißt aber nicht, wie es um Qualität und Leistung steht…. In diesem Test stellen wir dir Valkyrie vor, prüfen die Kühlung natürlich auf Herz und Nieren und präsentieren unsere Ergebnisse. Wir haben unser bestehendes System in ein neues Gehäuse umgezogen, das BeQuiet! Dark Base 701. Von Kingston durften wir außerdem gleich zwei Produkte in dieses Setup aufnehmen: 2x Kingston 16GB 7600MT/s DDR5 CL38 DIMM FURY Renegade RGB XMP und die M.2 Fury 2TB mit einer Lese-/Schreibgeschwindigkeit von 7.300/7.000MBs. Die SSD-Testergebnisse kannst du in unserer SSD/M.2-Benchmarkliste ansehen; dazu werden wir auch noch einen separaten Test veröffentlichen.

Bei Interesse kannst du dir hier mein Unboxing-Video zur Valkyrie Syn360 Wasserkühlung ansehen:

Was steckt im Karton?

Du hast das Unboxing-Video nicht gesehen? Hier findest du noch einmal eine Übersicht des Lieferumfangs.

  • 3x 120mm Lüfter
  • Radiator mit Pumpe
  • Lüfter-/ARGB-Hub
  • TF-Karte
  • Sockelhalterungen
  • Schrauben und Kabelclip
Valkyrie Syn360 Lieferumfang
Valkyrie Syn360 Lieferumfang

Erster Eindruck

Schon das Auspacken der Valkyrie Syn360 hat mir Spaß gemacht…. Die Art, wie das Zubehör verpackt ist, rundet den Gesamteindruck ab. Auch beim Anfassen merkt man die Qualität: gute Materialien, eine stabile Verarbeitung und eine sehr professionelle Optik! Ein wichtiger Hinweis: Die TF-Karte steckt bereits im Kartenleser. Im Video ging ich noch davon aus, dass sie fehlt oder ich sie separat kaufen müsste. Die Anleitung hatte bei mir den Eindruck erweckt, dass ich noch eine TF-Karte einsetzen müsse. Alles in allem ist mein erster Eindruck fantastisch. Weiter so, Valkyrie!

Testsystem

Beachte bitte, dass die Ergebnisse beim Test einer Wasserkühlung je nach System, Hardware, Lüftern und weiteren Faktoren unterschiedlich ausfallen können. Wir verwenden:
– BeQuiet! Dark Base 701
– Gigabyte Aero Gaming G Mainboard
– 32GB 7600MT/s DDR5 CL38 DIMM (Kit of 2) FURY Renegade RGB XMP
– 1x Kingston Fury 2TB M.2
– Valkyrie Syn360
– Intel 12700F Prozessor

Wir testen hauptsächlich beim Spielen eines oder mehrerer Games, weil die meisten von euch daraus wertvolle Informationen ziehen können. In einigen Fällen testen wir zusätzlich mit Prime95, um den Prozessor möglichst stark auszulasten. In jedem Test geben wir an, womit wir getestet haben. Sofern nicht anders angegeben, lassen wir die Lüfter mit den Standardeinstellungen laufen. Dabei gehen wir davon aus, dass ihr ein leises System haben möchtet.

Einbau der Valkyrie Syn360

Schon das Auspacken der Valkyrie Syn360 hat mir Spaß gemacht…. Die Art, wie das Zubehör verpackt ist, rundet den Gesamteindruck ab. Auch beim Anfassen merkt man die Qualität: gute Materialien, eine stabile Verarbeitung und eine sehr professionelle Optik! Ein wichtiger Hinweis: Die TF-Karte steckt bereits im Kartenleser. In meinem Video ging ich noch davon aus, dass sie fehlt oder ich sie separat kaufen müsste. Die Anleitung hatte bei mir den Eindruck erweckt, dass ich noch eine TF-Karte einsetzen müsse. Alles in allem ist mein erster Eindruck fantastisch. Weiter so, Valkyrie!

In einem Showcase habe ich versucht, das Produkt etwas genauer zu zeigen und auch den Umbau meines Systems festzuhalten, einschließlich Kingston Renegade M.2 und Kingston Fury DDR5-Arbeitsspeicher.
Das Video kannst du dir hier ansehen:

Der Einbau verlief ansonsten weitgehend selbsterklärend. Wir haben allerdings die Anleitung zur Hand genommen, um keinen Schritt zu vergessen. Anschließend kommt es darauf an, die Kabel ordentlich zu verlegen. Das sorgt nicht nur für eine ansprechende Optik im Inneren, sondern auch für einen möglichst guten Luftstrom im Gehäuse. Glücklicherweise lässt sich heutzutage meist M.2-Speicher verbauen, sodass man immer seltener auf separate HDDs oder SSDs angewiesen ist. Auf dem Gigabyte Aero Mainboard, das auch im Video oben zu sehen ist, kann ich ganze 4x M.2-Laufwerke unterbringen. Den Kingston Renegade M.2-Speicher habe ich deshalb im CPU-M.2-Steckplatz installiert. Das sorgt in Kombination mit dem Prozessor für zusätzliche Geschwindigkeit. Genauer erkläre ich das auch im Video.

In diesem Fall habe ich alles im BeQuiet! Dark Base 701 Gehäuse verbaut. Es bietet viel Platz, was angesichts seiner stattlichen Größe allerdings nicht überrascht.

Ein praktisches Hilfsmittel ist die Bushing, also die Buchse, die du auch auf dem Bild des Lieferumfangs siehst. Damit lassen sich die Sockelschrauben bequem festziehen. Ohne dieses Werkzeug wäre das etwas schwieriger. Für mich ein klarer Pluspunkt!

Tipps und Tricks

In jedem Test versuchen wir, euch auch ein paar Tipps und Tricks mitzugeben. Worauf solltest du achten und was darfst du nicht vergessen?
– Prüfe unbedingt, ob die Wasserkühlung in dein Gehäuse passt. Vielleicht passt beispielsweise die Valkyrie Syn240 besser?
– Die TF-Karte ist im Lieferumfang enthalten und steckt bereits im TF-Steckplatz.
– Über die Software lässt sich die Displayausrichtung ändern. Daher spielt es praktisch keine Rolle, in welcher Ausrichtung du den Kühler auf dem Prozessorsockel montierst.
– Nutze den praktischen Valkyrie Hub, um alle deine Lüfter anzuschließen.
– Überlege dir genau, wo du den Radiator montieren möchtest. Bei manchen Gehäusen ist das sowohl oben als auch an der Vorderseite möglich. Prüfe vorher, ob das auch tatsächlich funktioniert und genügend Platz bleibt, um Kühler und Pumpe richtig zu positionieren.

Ergebnisse und Test

Kommen wir nun zu den Ergebnissen! Im Showcase-Video kannst du dir ansehen, wie die Valkyrie Syn360 im angeschlossenen Zustand aussieht. Alles in allem war ich sehr positiv überrascht von einer Marke, die ich zuvor nicht kannte und auf die ich nur zufällig gestoßen bin. Das liegt offenbar daran, dass Valkyrie in der EU noch nicht besonders bekannt ist. Daran arbeitet das Unternehmen intensiv. Ich wage die Prognose, dass wir noch mehr von Valkyrie sehen werden, denn die Ergebnisse sind wirklich beeindruckend! Haltet euch fest…… Mit der Deepcool LS520SE (hier geht es zum Test) erreichte mein Prozessor beim Spielen von COD: MW2 durchschnittlich 61 Grad. Die Valkyrie Syn360 schafft dagegen gerade einmal 48 Grad! Das entspricht in meinem Fall einer Verbesserung um 13 Grad, und das ist eine ganze Menge. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt, denn Valkyrie bietet diese hervorragenden Ergebnisse zu einem vergleichsweise attraktiven Preis.

Dasselbe Ergebnis zeigt sich immer wieder in verschiedenen Spielen…. Im Vergleich zur Deepcool liegen hier Welten dazwischen. Natürlich hat die Deepcool nur 2 Lüfter. Das trägt meiner Meinung nach zum Unterschied bei, aber ein derart großer Abstand ist trotzdem sehr erfreulich. Auch bei der Recherche im Internet stoße ich weiterhin auf positive Rückmeldungen.

Mit Prime95, 12 Kernen und aktiviertem Hyperthreading habe ich außerdem folgende Ergebnisse erzielt:
Prime95 + Standard-Kühlung
Höchste gemessene Temperatur: 62 Grad

Prime95 + Performance-Kühlung
Höchste gemessene Temperatur: 53 Grad

Wie du siehst, gibt es einen deutlichen Unterschied. Das letzte Szenario ist natürlich ziemlich extrem: Der Prozessor läuft unter Volllast und alle Lüfter drehen voll auf. Das ist durchaus interessant, aber wir gehen davon aus, dass unsere Leser vor allem Gamer sind und wissen möchten, welche Vor- oder Nachteile sie im Alltag erwarten.

Damit endet mein Test der Valkyrie Syn360. Ich bin ausgesprochen zufrieden mit ihr. Auch wenn ich persönlich wohl ein kompakteres Gehäuse wählen würde, muss ich fairerweise sagen: Das Dark Base 701 ist ein hervorragendes Gehäuse mit reichlich Platz, nicht nur für den Zusammenbau, sondern auch für spätere Erweiterungen!

9.8VON 10

Fazit

Editor's Choice – eine absolute Empfehlung.

Pro

  • Professionell und bezahlbar
  • Die Pumpe ist leise und arbeitet kraftvoll
  • Schön verpackt und fühlt sich nach High-End an

Contra

  • Welche? :)