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ASUS XG Core bringt Radeon RX 9060 XT in ein kompaktes USB4-Gehäuse
Redactie · 6. November 2026

Einen Gaming-Handheld unterwegs nutzen und zu Hause an eine externe GPU anschließen: ASUS zielt mit der XG Core unter anderem auf diese Kombination ab. Das kompakte Gehäuse enthält eine Radeon RX 9060 XT LP mit 16 GB GDDR6-Speicher und verbindet sich über USB4 mit einem kompatiblen Computer. Auch Laptops und Mini-PCs werden unterstützt. Ein Preis und konkrete Angaben zur Verfügbarkeit in den Niederlanden sind noch nicht bekannt.
Radeon-GPU in einem 14,4 Zentimeter großen Gehäuse
Die XG Core misst 144 mal 117 mal 39 Millimeter. Damit ist das Gehäuse kompakt genug, um es zwischen verschiedenen Arbeitsplätzen mitzunehmen. Du musst deinen Laptop oder Handheld nicht öffnen, um die zusätzliche Grafikhardware zu nutzen: Die GPU sitzt in einem separaten Gehäuse, das du extern anschließt.
Die Radeon RX 9060 XT LP basiert auf AMDs RDNA 4-Architektur. ASUS nennt Gaming, Videobearbeitung und 3D-Rendering als Einsatzbereiche, liefert aber keine Benchmarks. Welche Bildraten dieses Modell erreicht und wie es im Vergleich zu einer Desktop-Grafikkarte abschneidet, bleibt daher vorerst unklar.
- GPU: AMD Radeon RX 9060 XT LP mit RDNA 4-Architektur.
- Grafikspeicher: 16 GB GDDR6.
- Verbindung: USB4 mit bis zu 40 Gbit/s.
- Bildausgänge: HDMI und DisplayPort.
- Abmessungen: 144 × 117 × 39 mm.
- Verwaltungssoftware: ASUS GPU Tweak III.
USB4 setzt einen kompatiblen Computer voraus
ASUS nennt den ROG Ally X und den ROG Xbox Ally X ausdrücklich als unterstützte Handhelds. Darüber hinaus funktioniert die XG Core mit kompatiblen Laptops, Mini-PCs und Thunderbolt 3-Systemen. Prüfe also vorher, ob dein Gerät externe Grafikhardware unterstützt; ein Anschluss mit der passenden Form allein ist dafür keine Garantie.
Über HDMI und DisplayPort kannst du einen separaten Monitor anschließen. Die Versionen dieser Anschlüsse und die unterstützten Bildmodi werden nicht genannt. Auch zum Stromverbrauch und zu möglichen Ladefunktionen für das angeschlossene Gerät macht ASUS keine Angaben.
Einstellungen anpassen und KI lokal ausführen
Mit GPU Tweak III kannst du unterstützte Einstellungen für GPU-Takt, Speicherfrequenz, Spannung und Lüftersteuerung anpassen. Die Software bietet außerdem Echtzeitüberwachung und ein konfigurierbares Bildschirm-Overlay. Damit kannst du beim Spielen beispielsweise verfolgen, wie Temperatur und Lüfterverhalten auf die Auslastung reagieren.
Neben Spielen nennt ASUS lokale KI-Bildgenerierung und das Ausführen von Sprachmodellen. Als Beispiele werden ComfyUI, LM Studio und Ollama angeführt. Wie gut sich die GPU dafür eignet, hängt laut ASUS von der Software, dem Modell und der Systemkonfiguration ab. Die 16 GB Grafikspeicher allein sagen also noch nicht aus, wie gut eine bestimmte KI-Anwendung läuft.
Was bedeutet das für dich?
Die XG Core kann interessant sein, wenn du mit deinem Handheld oder kompakten PC zufrieden bist, am Schreibtisch aber mehr Grafikleistung möchtest. Wer einen eigenen PC baut, sollte vor allem den Vergleich mit einem Desktop mit interner Grafikkarte abwägen. Ohne Preis, Leistungsmessungen und Informationen zu Geräuschentwicklung und Stromversorgung lässt sich noch nicht beurteilen, ob dies ein sinnvolles Upgrade ist. Prüfe zunächst die Kompatibilität deines Geräts und warte auf Tests, die deine Spiele und dein Nutzungsszenario möglichst gut abbilden.
Quelle: ASUS Pressroom
