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Reviewkings PC-Selbstbau-Guide
Maurice De Pauw · 6. Februar 2024

PC-Selbstbau-Guide von Reviewkings
In unserem Selbstbau-Guide zeigen wir dir, wie du deinen eigenen PC zusammenbaust. Dieser Guide wird regelmäßig aktualisiert und ergänzt. Fehlt dir etwas oder möchtest du mehr wissen? Komm auf unseren Discord und hol dir direkt Hilfe.
Mit diesem Guide möchten wir dir den Einstieg so leicht wie möglich machen. Wir erklären dir für jede Komponente, worauf du achten solltest, und geben dir dazu Tipps und Tricks.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Schritt 1: Stelle die Komponenten zusammen
- Mainboard
- CPU (Prozessor)
- RAM (Arbeitsspeicher)
- GPU (Grafikkarte) (optional, wenn das Mainboard keine integrierte Grafikkarte hat) (für Gaming-PCs solltest du ohnehin eine dedizierte Grafikkarte wählen)
- Datenträger (SSD oder HDD)
- Netzteil (PSU)
- Gehäuse
- Kühlung (Lüfter, CPU-Kühler)
- Tastatur, Maus, Monitor
- Schraubendreher
Schritt 2: Bereite das Gehäuse vor
- Entferne die Seitenteile des Gehäuses.
- Setze das Netzteil gemäß den Anweisungen des Herstellers in das Gehäuse ein.
- Installiere die Lüfter und gegebenenfalls zusätzliche Kühlsysteme.
Schritt 3: Bereite das Mainboard vor
- Setze die CPU in den CPU-Sockel auf dem Mainboard ein. Achte dabei genau auf die Ausrichtung, denn die CPU passt nur in einer Position in den Sockel.
- Befestige den CPU-Kühler gemäß den Anweisungen des Herstellers. TIPP: Für eine bessere Leistung empfehlen wir, immer einen separaten Kühler zu kaufen, statt einen eventuell mitgelieferten Kühler zu verwenden.
- Setze den Arbeitsspeicher in die dafür vorgesehenen Steckplätze ein.
- Setze die GPU (falls vorhanden) in den PCIe-Steckplatz des Mainboards ein.
Schritt 4: Schließe die Komponenten an
- Schließe die Stromkabel des Netzteils an das Mainboard, die CPU, die GPU und andere relevante Komponenten an.
- Verbinde die Datenträger (SSD/HDD) über SATA-Kabel mit dem Mainboard.
- Verbinde die Frontpanel-Anschlüsse (USB, Audio, Ein-/Ausschalter usw.) mit dem Mainboard.
Schritt 5: Setze das Mainboard in das Gehäuse ein
- Setze das Mainboard vorsichtig in das Gehäuse ein und achte darauf, dass es korrekt an den Befestigungslöchern ausgerichtet ist.
- Befestige das Mainboard mit den mitgelieferten Schrauben am Gehäuse.
Schritt 6: Kabelmanagement
- Ordne und verlege die Kabel der Komponenten sauber und übersichtlich.
- Achte darauf, dass genügend Platz für den Luftstrom bleibt und die Kabel keine Lüfter oder anderen Komponenten behindern.
Schritt 7: Testen
- Schließe Tastatur, Maus und Monitor an den Computer an.
- Schalte den Computer ein und prüfe, ob alles korrekt startet.
- Prüfe, ob das BIOS korrekt konfiguriert ist und alle Komponenten erkannt werden.
- Aktualisiere bei Bedarf das BIOS und die Hardwaretreiber.
Dies sind allgemeine Richtlinien für den Zusammenbau eines Computers. Befolge unbedingt die spezifischen Anweisungen, die deinen Komponenten beiliegen, da diese je nach Marke und Modell unterschiedlich sein können.
Prozessor
Entscheide zunächst, welchen CPU-Hersteller du bevorzugst: Intel oder AMD. Welchen du wählst, liegt ganz bei dir. Manche schwören auf AMD, andere wiederum auf Intel. Zwar gibt es häufig Preisunterschiede, doch bei genauerem Hinsehen liegen die Angebote oft gar nicht so weit auseinander.
TIPP 1 (Sockel)
Wenn du dich für einen Hersteller entschieden hast, achte genau darauf, welchen Sockel der Prozessor benötigt. Davon hängt ab, welches Mainboard du auswählen kannst. Der Sockel ist die Aufnahme, in die dein Prozessor eingesetzt wird. Er muss also zum Mainboard passen.
TIPP 2 (Budget)
Je nach Einsatzzweck deines PCs beginnen die Preise bei EUR 52 und reichen teilweise bis über EUR 1000. Für ein einfaches System brauchst du natürlich nicht viel Rechenleistung, entsprechend niedriger fällt der Preis aus. Für einen Gaming-PC kannst du mit etwa EUR 300 rechnen.
TIPP 3 (Kühler)
Wenn du einen Boxed-Prozessor wählst, ist ein Standardkühler enthalten. Wir empfehlen jedoch, einen separaten Kühler zu kaufen, da dessen Leistung deutlich höher ausfällt als die des mitgelieferten Modells. Das solltest du bei deiner Planung berücksichtigen.
Mainboard
Sobald du weißt, welchen Prozessor du kaufen möchtest (AMD oder Intel), kannst du dich auf die Suche nach einem Mainboard machen. Die Auswahl ist riesig, das solltest du im Hinterkopf behalten. Überlege dir zunächst, welche Funktionen du unbedingt haben möchtest. Soll es beispielsweise der allerneueste Chipsatz sein? Brauchst du auch WiFi oder Bluetooth? Viele Wünsche lassen sich erfüllen, allerdings steigt damit auch der Preis.
TIPP 1 (CPU)
Wenn du einen Prozessor ausgewählt hast, achte genau auf dessen Sockel, denn danach musst du auch das Mainboard auswählen. Es gibt unterschiedliche Sockel, also schau genau hin.
TIPP 2 (Budget)
Dein Budget spielt natürlich ebenfalls eine Rolle: Die Preise beginnen bei ungefähr EUR 49 und können teilweise auf über EUR 300 steigen. Ein sehr teures Mainboard ist nicht automatisch besonders gut. Häufig bieten teurere Modelle allerdings mehr Funktionen und die neuesten Chipsätze. Wir empfehlen, nicht direkt zum allerbilligsten Modell zu greifen, sondern etwas darüber einzusteigen – natürlich abhängig von deinem Budget.
TIPP 3 (Arbeitsspeicher)
Nachdem du dein Mainboard ausgewählt hast, brauchst du dazu passenden Arbeitsspeicher. Prüfe also, welchen Speichertyp dein Mainboard unterstützt, beispielsweise DDR4 oder DDR5.
Arbeitsspeicher
Du weißt jetzt, welchen Prozessor und welches Mainboard du möchtest? Dann ist es Zeit, den passenden Arbeitsspeicher auszuwählen. Neben dem unterstützten Speichertyp (beispielsweise DDR5) spielt auch die Geschwindigkeit eine Rolle. Prüfe, was dein Mainboard unterstützt, und wähle deinen Arbeitsspeicher entsprechend aus. Normalerweise gibt es dabei keine Probleme, aber es lohnt sich, auf Nummer sicher zu gehen.
TIPP 1 (Wie viel Arbeitsspeicher brauchst du?)
Wie viel du genau benötigst, hängt wiederum davon ab, was du mit dem PC vorhast. Soll es ein guter Gaming-PC werden? Dann empfehlen wir 2x 8GB. Wenn dein Budget es zulässt, kannst du natürlich auch zu 2x 16GB greifen.
