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Tests · Gaming

Skiller SGM50W mit einer kleinen Überraschung!

Abel Visser · 23. Juli 2025

Skiller SGM50W mit einer kleinen Überraschung!

Erwartungen:

Ich habe noch nie eine Sharkoon-Maus ausprobiert, kenne die Marke aber natürlich. Vom Hörensagen sollen die Mäuse gut sein, deshalb erwarte ich auch gute Qualität. Ich selbst nutze die G Pro Superlight, eine sehr angenehme Maus, weil sie schön leicht ist. Außerdem gefällt mir, dass sie nicht riesig ausfällt. Das ist natürlich Geschmackssache. Die Sharkoon ist dagegen größer, als ich es gewohnt bin. Deshalb war ich gespannt, ob die SGM50W meine Meinung ändern könnte. Sie ist kabellos, und das ist definitiv einer ihrer Pluspunkte. Das gibt einem beim Spielen mehr Freiheit. Dazu steckt sie voller RGB-Beleuchtung, was mir insgeheim richtig gut gefällt. Als ich die Verpackung öffnete, gab es eine Überraschung… lest schnell weiter 🙂

Skiller SGM50W Rückseite

Erster Eindruck:

Was war die Überraschung? Die Skiller SGM50W wird mit einer Ladestation geliefert. RICHTIG COOL. Das ist praktisch und macht Spaß! Ein kleines Extra, das das Gesamtpaket etwas besonderer macht. Natürlich gibt es viele andere Varianten und Marken. Praktisch finde ich hier, dass man die Maus einfach auf die Station setzt und sie lädt. Einfach bequem, ein nettes Nice-to-have eben.

„Huch, die bleibt ja stehen.“ Die Ladestation hat an der Unterseite eine Art rutschfeste Füßchen. Also KEINE Klebepads. Ich fand die Vorstellung schon seltsam, die Station auf den Schreibtisch kleben zu müssen. Zum Glück sitzen darunter aber praktische Anti-Rutsch-Streifen. Gut durchdacht. Die Maus fühlt sich gut an, und meine Hand findet sofort eine bequeme Position. Die Skiller SGM50W ist, wie bereits erwähnt, etwas größer. Daraus ergibt sich allerdings ein Problem. Sie wird als Gaming-Maus vermarktet, doch mein Daumen liegt in seiner Ruheposition unterhalb der Seitentasten und nicht direkt darauf. Bei kleineren Mäusen ist das oft anders, und das bietet beim Spielen einen kleinen Vorteil. Also ein kleiner Minuspunkt. Die Maus bietet 6 verschiedene DPI-Stufen: 400, 1200, 2400, 3600, 4800 und 6400. Schade finde ich, dass 800 DPI als Zwischenstufe zwischen 400 und 1200 fehlen, denn der Unterschied ist ziemlich groß. Da es keine Software gibt, lässt sich das auch nicht ändern. Dafür gibt es eine kabellose 2.4 GHz-Verbindung und eine Polling-Rate von 1000 Hz. Aber auch die Polling-Rate lässt sich nicht anpassen, falls das jemand möchte.

Skiller SGM50W RGB

 

RGB:

Die Ladestation der Skiller SGM50W bietet genau wie die Maus selbst verschiedene RGB-Effekte. Ich versuche mal, sie zu beschreiben:

-Regenbogenfarben in einem Leuchtstreifen
-Regenbogenfarben, bei denen eine Farbe sanft in die nächste übergeht
-Regenbogenfarben, die pulsierend zur nächsten Farbe wechseln
-Ein Regenbogenstreifen, der sich ein- und ausschaltet und dabei die Farbe wechselt
-Und natürlich: RGB komplett aus

Sharkoon wirbt damit, dass keine Software nötig ist, weil sich an der Unterseite der Maus eine Taste zum Anpassen der Farben befindet. Dasselbe gilt für die Station. Mir persönlich gefällt das nicht: Ohne Software lassen sich weder eigene DPI-Werte einstellen noch Makros erstellen oder die Geschwindigkeit der RGB-Effekte anpassen. Eine Software würde der Maus deutlich mehr Mehrwert bieten. Durch die transparente Unterseite kommen die Farben bei Tageslicht gut zur Geltung. Für meinen Geschmack dürften sie aber heller sein. Auch im Dunkeln finde ich die Beleuchtung etwas schwach, weil nur die Unterseite und die Seiten Licht durchlassen. Hier wäre mehr drin gewesen.

An der Unterseite der Maus sitzt ein Schiebeschalter mit drei Positionen:

Oben: Kabellose Verbindung mit RGB

Mitte: aus, kabelgebundene Verbindung

Unten: Kabellose Verbindung ohne RGB

Skiller SGM50W Seitenansicht

Praxiserfahrung:

Okay, ich könnte mich auf meinen ersten Eindruck beschränken, aber davon habt ihr nicht besonders viel. Also wird es Zeit, die Skiller SGM50W richtig zu benutzen. Gefühlt ist sie keine schwere Maus, also habe ich kurz eine Waage geholt: 93 Gramm. Wie bitte?! Das ist doch ziemlich schwer, vor allem im Vergleich zur Superlight. Beim Spielen hat mich das eigentlich nicht gestört. Was mir allerdings auffiel, waren die Seitentasten. Sie sitzen wirklich zu hoch, und das empfinde ich beim Gaming als Nachteil.

Außerdem schaltet sich die Skiller SGM50W automatisch aus, wenn man sie eine Weile nicht benutzt. Um sie wieder einzuschalten, klickt man auf eine beliebige Maustaste. Dann ist die Skiller SGM50W wieder einsatzbereit. Das Scrollrad funktioniert ebenfalls hervorragend und fühlt sich richtig gut an: geschmeidig, ohne zu hakeln. Auch über das Mauspad gleitet sie angenehm. Ich nutze das SGP40 D9, zu dem ich ebenfalls einen Test schreiben durfte. Ihr wollt wissen, wie es sich anfühlt? Dann lest unbedingt auch diesen Test!

Vergleich mit der Superlight:

Zeit, mit der Skiller SGM50W Gaming-Maus zu spielen! Das ist für mich immer der schönste Teil eines Tests. Natürlich muss ich dabei aufmerksam bleiben und alles ausprobieren. Nichts darf ausgelassen werden. Gespielt wird Isonzo, ein eher ruhiger Shooter im Vergleich zu einem Spiel wie Call of Duty. Deshalb bemerkte ich kaum Unterschiede zwischen der Skiller und der Superlight. Mit beiden lässt es sich angenehm spielen.

Okay, dann probieren wir einen etwas hektischeren Shooter aus. Ihr erratet bestimmt nicht, welchen….. Natürlich Call of Duty. Da ich bisher immer mit 800 DPI gespielt habe, fühlen sich 400 etwas zu langsam und 1200 etwas zu schnell an. Darauf solltet ihr also achten.

Wenn ihr auf 400 DPI wechselt, müsstet ihr eure Empfindlichkeit also verdoppeln. Bei 1200 DPI ungefähr durch 2 teilen. Okay, genug von den Einstellungen. Ihr wollt einfach wissen, ob es sich mit ihr gut spielen lässt. Ja! Das klappt ansonsten prima. In Call of Duty habe ich den Gewichtsunterschied allerdings deutlich bemerkt. Letztlich müsst ihr selbst entscheiden, was euch besser gefällt: eine schwerere oder eine leichtere Maus.

Fazit

Eine coole Maus mit einem schnörkellosen Design und praktischer Ladestation. Die RGB-Beleuchtung sieht gut aus, dürfte aber heller sein. Die Maus liegt angenehm in der Hand, ist jedoch etwas größer und schwerer, als ich es gewohnt bin. Vielleicht habe ich auch etwas kleinere Hände. Die Seitentasten sitzen für schnelle Spiele etwas zu hoch. Die fehlende Software ist schade, vor allem für DPI-Einstellungen und Makros. Trotzdem hat das Spielen Spaß gemacht, und gerade bei ruhigeren Shootern und anderen Spielen bekomme ich genau das, was ich mir wünsche. Für den Preis eine gute Wahl.

7VON 10

Fazit

Solide, mit einigen Einschränkungen.

Pro

  • RGB (dürfte etwas heller sein)
  • Preis
  • Ladestation

Contra

  • Keine Software