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Gegen ChatGPT-Plagiate: GPTZero soll KI-generierte Texte erkennen
Remy Bergsma · 11. Januar 2023

Wie TechSpot berichtet, soll ein neues Tool den Einsatz von ChatGPT für Plagiate aufdecken. Das Tool namens ‘GPTZero’ wurde vom 22-jährigen Studenten Edward Tian an der Princeton University entwickelt und nutzt zwei zentrale Indikatoren, um festzustellen, ob das KI-Tool ChatGPT zum Einsatz kam.
Ein Indikator heißt ‘Perplexität’, der andere ‘Burstiness’. Die Perplexität prüft die Komplexität des Textes – in diesem Fall also, wie sehr der Text GPTZero überrascht. Hohe Perplexität? Sehr wahrscheinlich von einem Menschen verfasst. Niedrige Perplexität? Das deutet stark auf KI hin – GPTZero hat dann beispielsweise Textmuster erkannt, anhand derer es den Text als KI-generiert einstuft.
Der Indikator Burstiness betrachtet die Sätze und ihre Unterschiede: Abwechslung ist ein wesentliches Merkmal menschlicher Texte, in denen sich längere und kürzere Sätze abwechseln. Edward Tian betont, dass GPTZero noch lange nicht perfekt ist (das Tool befindet sich noch in der Beta-Phase). Es soll aber eine schnelle Prüfung ermöglichen, wenn der Verdacht besteht, dass ein Text mit ChatGPT erstellt wurde.
ChatGPT
Die Nutzung von ChatGPT, der KI-Chatplattform von OpenAI, hat zuletzt zugenommen. Häufig meldet der Dienst, dass er ‘ausgelastet’ sei, was auf eine weltweit hohe Nachfrage hindeutet. Berichten zufolge plant Microsoft, 10 Milliarden US-Dollar in das Unternehmen zu investieren, um die Technologie beispielsweise in sein Office-Softwareportfolio integrieren zu können.
